
KINDER BEGLEITEN
gelingende Lernbedingungen gestalten
Es ist mir ein Herzensanliegen, dass Kinder und Jugendliche gerne zur Schule gehen. Hier erhältst du Einblick in meinen Schulalltag und die Begleitung junger Menschen. Sie in ihrer Entwicklung zu beobachten, war für mich stets die grösste Inspiration.
Mein Tun soll ein Beitrag sein, dass Kinder und Jugendliche ihr Potenzial entfalten können. Meine Angebote sollen Lehrpersonen in ihrer Arbeit unterstützen, damit sie sich nach einem erfüllten Schultag auf den nächsten freuen.
DEM LERNEN AUF DER SPUR

Lernprozesse verstehen und lernförderliche Bedingungen wirksam gestalten
Was braucht ein Kind, damit Lernen gelingen kann? Diese Frage begleitet mich seit zwanzig Jahren im Schulalltag. Dabei haben sich einige Grundgesetze des Lernens gezeigt, die sich in der Praxis immer wieder bewähren:
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Grundlage fürs Lernen: Kinder lernen dann gut, wenn sie sich emotional sicher fühlen und ihr Nervensystem ausgeglichen ist – nur dann sind Aufmerksamkeit, Denkfähigkeit und soziales Handeln möglich. Beachte ich die dahinter liegenden Prozesse, erweitern sich meine Handlungsmöglichkeiten als Lehrperson.
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Beziehung vor Methode: Kinder lernen nicht durch Methoden, sondern durch Beziehung. Sie können sich entfalten, wenn sie erfahren, dass sie gesehen und wahrgenommen werden.
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Sinn statt Stoff: Lernen wird nachhaltig, wenn Kinder den Sinn hinter einem Inhalt erkennen. Es geht nicht nur um Informationsaufnahme, sondern um einen inneren Prozess des Bedeutungsaufbaus.
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Lernen braucht Zeit: Entwicklung folgt keinem Beschleunigungsprinzip. Echte Fortschritte brauchen Zeit und geschehen oft leise.
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Lernen im Tun: Nachhaltiges Lernen geschieht im aktiven Tun. Wahrnehmung und praktisches Erleben bilden die Grundlage für das Denken.
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Fehlerkultur: Jede Erfahrung ist wertvoll und bietet die Chance, daraus zu lernen. Beim Aufbau von Kompetenzen geht es nicht um Erfolg und Misserfolg, sondern um das Sammeln von Erfahrungen und das Lernen daraus.
DRAUSSENUNTERRICHT

Unterrichten im Freien als Chance für Schulentwicklung
Jede Woche findet bei uns der Schulunterricht für einen Vormittag lang in unserem Waldschulzimmer statt. Daneben wird das Schulgelände rege genutzt als Lernraum.
Draussenunterricht erweitert den pädagogischen Handlungsspielraum.
Besuch im Waldschulzimmer
Diesen Winter haben wir Besuch bekommen im Waldschulzimmer. Yvonne Ineichen ist Journalistin und hat berührende Worte gefunden, um unseren Waldmorgen in Worte zu fassen.
Draussenunterricht fördert Kinder in ihren kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklungen und stärkt ihre Gesundheit. Dies ermöglicht es ihnen, Lernprozesse in einer komplexen Welt kompetent, kreativ und kooperativ zu bewältigen.
Einblicke in den Draussenunterricht - auf dem Schulgelände und im Wald.
























